Aktiv-Rundreise durch Kirgistan

Abenteuer Kirgistan an der Seidenstraße

Erleben Sie auf dieser 22 Tage-Reise das traditionelle Kirgistan, mit seiner ursprünglichen Natur, seiner endemischen Pflanzenpracht, den gastfreundlichen Menschen und entdecken Sie den einzigartigen Hauch vergangener Jahrhunderte und die ethnische Vielfalt des Fergana-Beckens mit uigurische, uzbekische, kirgisische und russische Traditionen.

Neben unseren Kulturetappen erhalten Sie auf den verschiedenen Trekkingtouren auch die Möglichkeit die mehr als tausendjährige Tradition des Nomadentums in den innerasiatischen Hochgebirgen mitzuerleben: Stutenmelken, Kymyz-Herstellung und Schlafen in einer der traditionellen Jurten der kirgisischen Nomaden.


Kirgistan: Sary Dshaz TalKirgistan: Inyltschek Tal


Höhepunkte der 22 Tage-Reise

Bischkek - Issyk Kul - Hochgebirgssee Song Köl - Fergana-Becken

Besuch der ältesten Stadt in Kirgisien an der Seidenstraße - das 3.000 Jahre alte Osch (UNESCO-Weltkulturerbe)

Städte der Seidenstraße, Besichtigung von Dshalal-Abad und Uzgen

Historische Altstadt von Karakol

Felszeichnungen von Tscholpon-Ata

Wanderung durch die größten Walnusswälder der Erde

Trekking im Fergana-Gebirge

Abstecher in das usbekische Dorf Arslanbob

Ursprüngliches Nomadenleben am Song Köl erleben

Tageswanderungen durch bizarre Erosionslandschaften zum Gletscher und zum Töö-Aschuu-Pass

Besuch der Hauptstadt Bischkek mit Stadtbesichtigung


Aktuelle Reisetermine

2018

2019

16.06. – 07.07.2018 X

28.07. – 18.08.2018 X

11.08. – 01.09.2018 X

25.05. – 15.06.2019

13.07. – 03.08.2019

 

= freie Plätze             = nur noch wenige Plätze frei       X = Reise ausgebucht


Reisepreis und Buchungscode der Gruppenreise

Buchungscode KYR 002

Reisepreis inkl. Flug ab 2.890,- € pro Person

Einzelzimmerzuschlag 255,- € pro Person

Mindestteilnehmerzahl: 8 bis max. 14 Teilnehmer

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Zusätzliche Reisetermine, eine andere Reisezeit oder weitere individuelle Reisewünsche organisieren wir ebenfalls für Sie.



Reiseverlauf

1. Tag: Anreise

Abflug in Deutschland. Nach einer Zwischenlandung in Moskau kommen Sie am Morgen des nächsten Tages in Bischkek an.

2.Tag: Minarett und Ausgrabungsstätte Burana

Ankunft am Manas-Flughafen Bischkek. Sie werden vom Flughafen abgeholt. Fahrt über Tokmok nach Tscholpon Ata (ca. 220 km). In der Nähe von Tokmok befindet sich die historische Stadt Burana, im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstraße. Wir schauen uns das Freilichtmuseum mit Zeugnissen der Turkzeit (3. Jh. n. Chr.) sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit (11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo. Im Anschluss unternehmen wir einen kleinen Abstecher von der Hauptstraße und fahren nach Rotfront, ein Dorf der Wolgadeutschen. Diese siedelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts hier an. Wir schauen uns im Dorf um und mit etwas Glück treffen wir auf Nachfahren dieser ersten Siedler. Unsere Fahrt geht weiter nach Tscholpon Ata, dem größten Ort am Nordufer des Issyk Kul. Der Issyk Kul ist ein riesiger Hochgebirgssee mit glasklarem Wasser. Mit einer Länge von knapp 200 km, einer Breite von 60 km und einer Tiefe von über 600 m ist er vom Volumen her der größte Hochgebirgssee der Erde! Übernachtung in privatem Hotel bei Tscholpon Ata

3. Tag: Unterwegs im größten UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet

Der Issyk Kul See liegt im gleichnamigen Issyk Kul-Oblast, durch den ein Großteil unserer Reise führt. Wegen seiner einzigartigen Natur und Landschaft wurde er im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Direkt bei Tscholpon Ata befindet sich eines der größten Steinfelder mit Felszeichnungen in Mittelasien. Imposant sind die dargestellten Jagdszenen mit Schneeleoparden und Sibirischen Steinböcken. Über 600 Felszeichnungen gibt es hier zu bestaunen. Danach besuchen wir das Regionalmuseum, welche eine interessante archäologische Abteilung besitzt. Wir sind jetzt am Fuße des Kungej Alatoo unterwegs. Der Kungej-Alatoo ist ein 250 km langer Gebirgszug, welcher sich parallel zum Nordufer des Issyk Kuls hinzieht und wie alle anderen Gebirgsketten auf dieser Reise Teil des mächtigen Tienschan Gebirges ist. Wir fahren in ein abgeschiedenes Tal, wo wir auf kirgisische Nomaden treffen. Übernachtung: privates Gasthaus oder Jurte

4. Tag: Wanderung im Gebirge

Heute wollen wir zu einer Wanderung aufbrechen. Die Dauer und Schwierigkeitsgrad richten sich nach Ihren Interessen und Kondition. Grundsätzlich gibt es folgende Varianten: 1. drei- bis vierstündige Wanderung entlang des Flusses ohne große Steigungen. Ziel ist ein kleiner See am Oberlauf. 2. Variante: Ganztageswanderung am See vorbei in Richtung Tschong Ak Suu Gletscher. 3. Variante: Kurze leichte Wanderung (1-2 h) und nachmittags ausspannen oder fakultativ Pferde ausleihen und Reiten. Übernachtung: privates Gasthaus oder Jurte

5. Tag: Eine Perle unter den Städten Mittelasiens - Karakol

Fahrt zur Stadt Karakol, welche am Ostufer des Issyk-Kuls liegt (110 km). Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den Perlen Mittelasiens. Im Unterschied zu anderen Siedlungen, welche vom russischen Zaren im Mittelasien des 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale Kirgisiens in Holzbauweise und die berühmte Moschee im Pagodenstil. Viele der alten russischen Blockhäuser, sogenannte Sruby, mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden, sind noch erhalten. Wir besuchen das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Abends: Besuch einer kirgisischen Tschajchana (Teestube). Übernachtung: privates Hotel in Karakol

6. Tag: Heilquellen und Rote Felsen von Dshety Ögüz

Fahrt von Karakol über Dshety Ögüz nach Barskoon. Wir fahren weiter am Südufer des Issyk-Kuls entlang und machen einen Abstecher in den wohl bekanntesten Kurort Kirgistans, nach Dshety Ögüz (sieben Ochsen). Neben seinen Heilquellen ist er auch für seine wunderbaren Felsformationen aus rotem Sandstein bekannt, welche sieben Ochsen darstellen. Viele kirgisische Mythen erzählen von diesem Ort. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, bei Imkern echten kirgisischen Berghonig zu erwerben. Übernachtung: privates Gästehaus in Barskoon

7. Tag: Wanderung über Enzian-Wiesen zum Gletscher

Heute steht einer der Höhepunkte Ihrer Reise an. Wir brechen früh mit dem Auto zu einer Hochebene auf, welche mit weitläufigen Blumenwiesen übersät ist. Hier findet man verschiedene Enzian-Arten und andere farbenfrohe Hochgebirgspflanzen. Mit etwas Glück kann man auf die scheuen Marco-Polo-Schafe oder auf Bartgeier treffen. Die Passstraße ist sehr gut ausgebaut, zieht sich aber über 30 km hin und wartet mit unzähligen Serpentinen auf, so daß die Hinfahrt den ganzen Vormittag in Anspruch nimmt. Kurz vor der Hochebene müssen wir den knapp 4.000 m hohen Arabel-Paß überwinden. Von 3.600 m Höhe starten wir unsere Wanderung zum Gletscher. Je nach Kondition und Zeitbudget besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung bis zur Gletscherzunge, welche sich auf 3.900 m befindet. (Tour ca. 2-3 Stunden). Die Alternative dazu ist 1-2 h am nahegelegenen See (ohne nennenswerte Höhenunterschiede) zu wandern. Danach erfolgt die Rückfahrt nach Barskoon. Übernachtung: privates Gästehaus in Barskoon

8. Tag: Filzteppiche und Kunsthandwerk

Fahrt über Bokonbaewo nach Bischkek (280 km). Unser erstes Ziel ist eine Filzmanufaktur in Bokonbaewo. Hier werden seit Jahrhunderten die berühmten Schyrdaks und Kijz (Filzteppiche) hergestellt. Man kann in der Manufaktur die Filzherstellung und das Zusammennähen der Teppiche beobachten und hauseigene Erzeugnisse erwerben. Danach geht es weiter entlang am Südufer des Issyk-Kuls. Wir verlassen den Issyk Kul und wenden uns nach Südwesten. Unser Ziel ist der zweitgrößte See des Landes. Die Fahrt führt über den malerischen Kalmak-Aschuu-Paß (3446 m) in die weitläufige Song-Köl-Ebene, in deren Mitte sich der See (3016 m) befindet. In diese Hochebene ziehen seit Jahrhunderten die kirgisischen Nomaden, um ihr Vieh zu weiden. Die Kirgisen sind eines der wenigen Völker Innerasiens, welche dieses Nomadentum auch noch heute praktizieren. Hier können wir einige Tage entspannen. Wir sind zu Gast bei unserem Freund Alymkul, der mit seiner Familie in jedem Frühjahr seine Jurte am Ufer des Sees aufstellt. Übernachtung: in Jurten der Nomaden

9. Tag: Ruhetag am Song-Köl

Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Man kann Tagebuch schreiben, zuschauen, wie die Kirgisen Kumys (ein Nationalgetränk aus vergorener Stutenmilch) herstellen, einen Spaziergang am Ufer oder einen Ausritt unternehmen. Die kirgisischen Pferde sind sehr ruhig und trittsicher, was ein Reiten auch für Anfänger sehr leicht macht. Am Nachmittag erfahren wir in einer Führung etwas über Jurten und den Alltag der Nomaden. Übernachtung: in Jurten von Nomaden

10. Tag: Wanderung im Gebirge

Heute wollen wir eine Wanderung in die Berge des Moldo- Alatoo unternehmen. Ganz nach Ihren Bedürfnissen, Ihrer Kondition und dem Wetter kann die Wanderung entweder bis zum Mittag oder bis zum Nachmittag gehen. In den abgelegenen Bergen des Moldo-Alatoo kann man auf die seltenen Sibirischen Steinböcke und Himalaya-Königshühner treffen. Übernachtung: in Jurten von Nomaden

11. Tag: Auf nach Naryn

Am Vormittag Überfahrt zur Stadt Naryn. Naryn ist die höhstgelege Stadt Kirgisiens und gleichzeitig Regionalhauptstatd des Oblastes Naryn. Wir schauen uns on der Stadt um. Sehenswert sind das Regionalmuseum und die neuerbaute Moschee. Übernachtung: privates Gasthaus

12. Tag: Unterwegs durch die Naryn-Hochebene

Fahrt nach Kazarman. Unser Weg führt uns heute über die abgelegenen Straßen des zentralen Tien Schans, wo wir dann in eine der eindruckvollsten Landschaften Kirgistans, die Naryn-Hochebene, durchfahren. Diese riesige Hochebene auf ca. 2500 m wird vom größten Fluss des Landes, dem Naryn, dominiert. Kurz bevor Kazarman überqueren wir den sanften Kara-Koo-Paß (2.625 m), von dem man einen Panoramablick über die weite Hochebene werfen kann. Übernachtung: privates Gasthaus in Kazarman

13. Tag: Unterwegs ins Fergana-Tal

Fahrt nach Dshalal-Abad. Heute werden wir mit dem Überschreiten des Kazarman-Passes (3.525 m), welcher über den Ferganskij-Alatoo führt, in eine andere Welt eintauchen, in das Fergana-Becken. Waren die Landschaften bisher von hohen Gebirgspässen, weiten Hochplateaus, Nomaden mit Schafs- und Pferdeherden gekennzeichnet, so erwartet uns hinter dem Paß der sog. Süden Kirgisiens. Die fruchtbare Ebene unterscheidet sich landschaftlich und kulturell stark vom den übrigen Teilen Kirgisiens. Hier spricht man nicht nur einen anderen kirgisischen Dialekt, sondern hat auch andere Bräuche, betreibt statt Viehzucht in erster Linie Ackerbau. Ein Grund für die kulturellen Unterschied ist u. a. der kulturelle Einfluß von Uzbeken und Tadschiken, welche gebietsweise sogar die Bevölkerungsmehrheit darstellen. Übernachtung: privates Gasthaus in Dshalal-Abad

14. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Osch

Es geht ins 3.000jährige Osch, der ältesten Stadt am kirgisischen Teil der Seidenstraße. Zu Zeiten Marco Polos war Osch ein wichtiger Handelspunkt für die Karawanen, welche aus der Wüste Takla-Makan über Kaschgar oder aus Transoxanien hierher kamen. Heute ist Osch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Südens. Wir besuchen die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, den heiligen Berg Sulejman-Tasch. Er gilt als Pilgerort der Muslime Mittelasiens und wurde 2009 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Ein Muß für jeden Besucher sind die Teestuben, in denen man einige der kirgisischen Nationalspeisen wie Kurdak, Oromo oder den berühmten Oscher Plow probieren kann. Übernachtung: ***Hotel

15. Tag: Minarett und Reismarkt von Uzgen

Am Vormittag wollen wir den berühmten Bazar besuchen und dem historische n Museum einen Besuch abstatten. Danach geht es über Uzgen nach Arslanbob (140 km). Neben Osch ist Uzgen die Stadt, welche bauliche Zeugen aus dem Mittelalter beherbergt. Wir werden uns das einzige vollständig erhaltene Minarett in Kirgisien aus dieser Zeit ansehen. Unmittelbar daneben stehen 3 Mausoleen aus der Karachanidenzeit (11. – 13. Jh.), welche mit filigran geschnitzten Holztüren versehen sind. Im Umland von Uzgen wird eine der schmackhaftesten Reissorten Mittelasien der Uzgen-Reis angebaut. Seine rötlich braune Farbe und sein Geschmack sind unverwechselbar. Wir wollen dem Reismarkt von Uzgen einen Besuch abstatten, wo Sie die Möglichkeit haben, Reis zu kaufen.Unser Weg führt uns an den Baumwoll- und Reisfeldern vorbei, wo wir auch einen kleinen Stopp einlegen. Nach einigen Kilometern biegen wir dann nach Nordosten ab und verlassen das Ferganabecken, um in die Berge des Fergana-Alatoos zu fahren. Dort befinden sich die legendären Walnußwälder. Übernachtung: privates Gasthaus in Arslanbob

16. Tag: Gebirgswanderung im Massiv des Babasch Ata

Heute steht eine Gebirgswanderung im Massiv des Babasch Ata an, welcher mit über 4400 m der höchste Berg im Gebiet ist. Unsere Route beginnt bei ca. 1700 m und führt durch die engen Gassen Arslanbobs am großen Wasserfall vorbei bis hinauf in die alpinen Wiesen (ca. 3200 m), unserem Ziel für den heutigen Tag. Alternativ dazu kann ein Ruhetag eingelegt werden. Übernachtung: privates Gasthaus in Arslanbob

17. Tag: Wanderung rund um Arslanbob

Der Tag ist für einen Spaziergang durch das Dorf und seine Umgebung vorgesehen. Zuerst wollen wir zum kleinen Wasserfall (20 m), welcher als Mazar (dt.: Heilige Stätte) regional Bedeutung hat. Danach geht auf den Dorf-Bazar, wo man kirgisische Walnüsse und eine uzbekische Apfelspezialität kaufen kann. Am Nachmittag wollen wir uns in den engen Gassen umschauen. Deutlich sieht man den uzbekischen Einfluß in der Dorfarchitektur. Arslanbob ist bekannt für seine Lehmbauten und die wunderschön geschnitzten Haustüren. Übernachtung: privates Gasthaus in Arslanbob

18. Tag: Reiten oder Wandern durch die Walnusswälder

Die Walnusswälder im Süden Kirgisiens stellen mit 24.000 ha die größten Walnusswälder der Erde dar. Sie stehen unter staatlichen Schutz, einige Teile sind sogar Totalreservate. Der heutige Tag ist für eine Wanderung oder einen Ritt durch die Walnusswälder vorgesehen. Dabei richtet sich die Dauer der Tour ganz nach ihren Interessen und Kondition. Übernachtung: privates Gasthaus in Arslanbob

19. Tag: Naryn-Staudamm und Toktogul-See

Fahrt von Arslanbob nach Bischkek (450 km). Wir verlassen auf einer sehr gut ausgebauten Straße endgültig das Fergana-Tal und fahren den Naryn flußaufwärts. Bei Tasch-Kömür, wo sich viele Steinkohleschächte befinden, legen wir einen kurzen Halt ein. Hier fängt die karge Naryn-Schlucht an, wo wir uns aus der Ferne den riesigen Naryn-Staudamm ansehen. Er beliefert das ganze Land mit Elektroenergie. Das Wasser des Flusses hat eine einzigartige azurblaue Farbe. Am Toktogul-See, der noch im Oktober angenehme Wassertemperaturen aufweist, legen wir eine Badepause ein. Kurz darauf biegen wir in die mit Gebirgswäldern bestandene Tschytschkan Schlucht ein. Wir queren den Ala-Bel-Paß (3184 m), erreichen eine weitere beeindruckende Hochebene, die Suusamyr-Syrte (2.000 - 2.500 m) und erreichen den letzten Paß vor Bischkek. Der Töö-Aschuu-Paß ist der wirtschaftlich wichtigste Paß des Landes. Über ihn rollt der gesamte Verkehr nach Uzbekistan, Tadschikistan und in die Talas-Region. Der einzige Paßtunnel des Landes ist eine Meisterleistung sowjetischer Ingenieurkunst. Auf dem Paß angelangt, hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Panoramablick über die 150 km lange Suusamyr-Hochebene aus. Wir fahren den Paß hinab und kommen nach einigen Serpentinen in das Tschuj-Tal, wo wir am Abend Bischkek erreichen. Übernachtung: *Hotel in Bischkek

20. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek

Heute steht die Besichtigung der Hauptstadt an. Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. In seinem Gemisch aus Sowjetkultur und Orient gibt es auf dem Bazar viele interessante Details zu entdecken. Sehenswert sind die Gewürzverkäufer, die Reishändler und der Kunsthandwerkermarkt. Im Anschluß können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Zu Sowjetzeiten war Frunse die grünste Stadt der UdSSR. Unzählige Parkanlagen lockern das Stadtbild auf und laden zum Flanieren ein. Übernachtung: *Hotel in Bischkek

21. Tag: Wanderung im Nationalpark

Früh am Morgen Transfer in den berühmten Ala Artscha-Nationalpark bei Bischkek. Wir gehen das Haupttal hinauf. Am späten Nachmittag ist die Rückkehr geplant. Unterwegs sehen wir wie in den vergangenen Reisetagen immer wieder die seltenen sibirischen Steinböcke. Mit etwas Glück kann man hier auch Schneegeier und Himalaya-Königshuhn beobachten. Übernachtung: *Hotel in Bischkek

22. Tag: Abreise

Wir nehmen Abschied von Kirgistan. Transfer zum Flughafen Bischkek. Das Flugzeug startet am frühen Morgen und am Nachmittag ist man bereits in Deutschland.


Inklusivleistungen

Reisesicherungsschein

Linienflug ab/an Frankfurt nach Bischkek

Übernachtungen in Hotel und Pension und in Jurte

Vollverpflegung mit kleiner Expeditionsküche (Geschirr, Samowar, Kocher)

Alle Transportleistungen und Transfers in geländegängigen Jeeps oder Minibussen

Deutschsprachige Reiseleitung mit lokaler Beratung für die endemische Flora und Fauna

Alle Eintrittsgelder für Museen

Alle Gebühren für Schutzgebiete und Nationalparks

Permit für die jeweiligen Trekkingtouren


Visabestimmungen

Zur Einreise nach Kirgistan ist ein Visum erforderlich. Das Visum kann für Touristen nur persönlich oder über einen Reiseveranstalter oder Visumdienst bei der Botschaft von Kirgistan in Berlin beantragt werden. Eine postalische Beantragung ist nicht möglich.
Das Visum wird für maximal 30 Tage ausgestellt. Bei Buchung Ihrer Kirgistan-Reise geben Sie bitte an, ob wir Ihr Visum beantragen sollen. Zur Beantragung benötigen wir von Ihnen 1 Antragsformular, 1 Passbild und den gültigen Reisepass. Das notwendige Antragsformular senden wir Ihnen gerne zu.
Die Visumkosten liegen derzeit bei ca. 150,- € pro Person.


Nicht enthaltene Leistungen

-- Reiseversicherungen

Linienflug ab/an Frankfurt nach Bischkek

-- Getränke zwischen den Mahlzeiten

-- Alkoholische Getränke

-- Besichtigungen außerhalb unseres Angebotes

-- zusätzliche Visagebühren

-- Persönliche Ausgaben sowie Trinkgelder

Kirgistan: Tien Shan Alatau