Berg-Trekking durch den einzigartigen Kaukasus

Es gibt sie noch - die echten Entdeckungsreisen. Diese Kaukasus-Trekkingtour ist optimal für jeden, der viel individuelle Freiheit mit der Sicherheit und Organisation einer Gruppenreise kombinieren möchte.

Oreti_SeeNach einem Abstecher zu den schönsten Kirchen und Klöstern Kachetiens geht es auf dieser anspruchsvollen Trekkingreise schon am zweiten Tag mitten in die gewaltigen Bergzüge des großen Kaukasus. Auf selten begangenen Pfaden wandern wir durch herrliche Gebirgslandschaften und einsame Täler zu längst vergessenen Dörfern, deren einzigartige Kultur und Baukunst die Zeit überdauert haben. Nur wenige Touristen trifft man hier, daher ist diese Reise an Ursprünglichkeit und Abenteuerreichtum kaum zu übertreffen.

Die Wege sind sicher und gut ausgebaut durch die Park-Rancher in den beiden großen Naturschutzgebieten. Für diejenigen Bergfreunde die gern allein und mit relativ wenig touristischer Infrastruktur unterwegsSwanetien sein wollen, denen längere Etappen in unwegsamen Gelände und Übernachtungen in einfachen Hotels, Lodges und auch mal im Zelt nichts ausmachen, ist dies genau die richtige Reise.

Unsere Trekkingtour ist auch mit einer Kasbekbesteigung (ab dem 12. Reisetag) kombinierbar. Sie ist die perfekte Höhenanpassung für einen erfolgreichen Gipfelaufstieg am Kasbek 5047 m ( + 6 Tage, optional zubuchbar).


Höhepunkte der 15 Tage-Reise 

Abstecher nach Telavi
Weinverkostung auf dem Fürstensitz in Tsinandali
Traditionelles Schashlykessen auf einem Kachetischen Hof
Offroaderlebnis am Abano Pass, mit dem Geländewagen über 2958 m
Tageswanderung rund um das Bergdorf Omalo im Tushetien-Nationalpark
Großes Bergtrekking, zu Fuß und mit Pferden über den Hauptkamm des östlichen Kaukasus
5 Tageswanderungen nach Diklo, Shenako, Dartlo, Parsma/Kvachidi, Ardoti und Shatili
Übernachtung im Bergdorf Dartlo (Unesco Weltkulturerbe)
Besichtigung der Gebirgsfestungen von Tschescho und Parsma
Trekking über den Adsuntapass 3400 m
3 Zeltnächte auf 2800 m Höhe
Teilnahme an einem traditionell tushetischen Festessen
Abstecher nach Gori (in das Geburtshaus Stalins) und zur alten königlichen Hauptstadt Mzcheta
Reiseabschluss in Tbilisi mit Stadtbesichtigung, Besuch der restaurierten Altstadt (Jugendstil) inkl. der persischen Bäder


Reisetermine

23.06. - 07.07.2012
21.07. - 04.08.2012 (Restplätze)

Weitere Termine und Reisewünsche ab 2 Personen organisieren wir ebenfalls für Sie,
Reisezeitraum für individuelle Tour Juni bis Mitte August. Preis auf Anfrage.

 


Buchungscode GEO 001

Reisepreis 2.270,- €/P inkl. Flug

3 % Frühbucherrabatt bis einschließlich 15. Februar
Teilnehmeranzahl 4 bis max. 8 Teilnehmer
Einzelzimmerzuschlag 225,- €/P

Anmeldeschluss 15.05.2012

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Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
Spätabends Hinflug von Frankfurt nach Tbilisi (-/-/-)

2. Tag: Ankunft in Tbilisi
Frühmorgens Ankunft auf dem Flughafen in Tbilisi, hier werden Sie von unserem georgischen Guide der bereits auf Sie wartet herzlich begrüßt, anschließend Transfer und Weiterfahrt nach Telavi zum Gästehaus. Persönliche Freizeit, Zeit zum Ausruhen. Mittags Stadtbummel durch Telavi mit Abstecher zum königlichen Residenzschloss Erekle II., anschließend Besuch der sehenswerten Klosteranlagen Ikalto, Shuamta und Gremi, Übernachtung im Gästehaus. (F/M/A)

3. Tag: Tsinandali - Sinagi
Nach dem Frühstück geht es mit dem Fahrzeug nach Tsinandali in die herrlichen Parkanlagen der Fürstenfamilie Tschawtschawadses. Besuch des Schlosses und der uralten Weinkeller des Fürsten. Auf Wunsch können hier einige der uralten und neueren georgischen Weine in einer kleinen Weinprobe verkostet werden. Anschließend Weiterfahrt in die Hauptstadt der georgischen Toscana nach Sinagi. Besuch der Stadt und des Klosters Bodbe mit der Grabstätte der heiligen Nino. Abends Rückfahrt nach Telavi und Sachen packen, morgen geht es in den Kaukasus. Übernachtung im Gästehaus. ( F/M/A)

4. Tag: von Telavi nach Omalo
Heute geht es Richtung Großer Kaukasus in das kleine wunderschön gelegene Bergdorf Omalo. Fahrt mit Geländewagen in die wilde Schlucht des Storti-Flusses bei Liliskuri, durch tiefe Wälder und steinige Serpentinen bis oberhalb der Baumgrenze. Überquerung und Rast am Abano-Pass von 2950m mit atemberaubender Aussicht gen Norden nach Tushetien und gen Süden über Kachetien. Weiterfahrt nach Omalo. Unterwegs besuchen Sie die imposante Kathedrale von Alaverdi. Der riesige Komplex überrascht nicht nur durch seine Ausmaße sondern auch durch die Lage zu ebener Erde. Umso eindrucksvoller wirken im Hintergrund die schneebedeckten Berge des Großen Kaukasus. In Omalo wandern Sie zu der Festung von Keselo und den Wehrtürmen des alten Omalo mit Besichtigung des dort eingerichteten ethnographischen Museums. Den Abend genießen Sie auf der Terasse und bei etwas Glück mit einem malerischen Sonnenuntergang vor der imposanten Gebirgskulisse des Großen Kaukasus. Übernachtung im Hotel einer tuschetischen Familie. (F/M/A)

5. Tag: Trekking von Omalo bis nach Shenako
Tageswanderung von Omalo über Shenako (optional bis nach Diklo) und zurück. Sie beginnen mit einer 2-stündigen Wanderung zur Festung Agiurta und ihren verfallenen Türmen oberhalb des rauschenden Alazani. Anschließend Wanderung zu dem wunderschön gelegenen Dorf Shenako und seiner für Tuschetien ungewöhnlichen Kirche. Wenn genug Zeit und Kondition vorhanden sind, wandern Sie weiter bis ins unweit entfernte Dorf Diklo mit seinen hübschen Bauernhäusern fast an der dagestanischen Grenze gelegen. Anschließend geht es gemeinsam zurück. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Omalo. (F/L/A)

6. Tag: Shenako - Dartlo
Start der Trekkingtour mit Packpferden und nach Wunsch Reitpferden ab Shenako über Wiesen und durch lichte Kiefernwälder entlang des Flusses Tuschetis Alasani durch tiefe Schluchten bis zum Dorf Dartlo oder etwas weiter bis zum Dorf Tschescho. Übernachtung in einfacher aber gemütlicher Pension bei tuschetischer Familie. Wanderetappe ca. 25-35 km. (F/L/A)

7. Tag: Kvachidi
Der Weg wird unmerklich steiler und langsam beginnt der Aufstieg entlang kaum zu erkennender uralter Jäger- und Hirtenpfade. Auf saftigen Wiesen in der Ferne riesige Schafherden, denen wir wegen der wachsamen weißen Hütehunde nicht zu nahe kommen. Mächtige Bergformationen scheinen unüberwindlich aber stetig und mit vielen Pausen geht es voran. Übernachtung im Zeltcamp an einer Quelle bei Kvachidi. Wanderetappe ca. 16 km. (F/L/A)

8. Tag: Adsundapass 3600 m
Der anspruchvollste Tag der Wanderung führt bis zum Adsuntapass auf 3600 m Höhe, der das manchmal fast liebliche Tuschetien vom rauhen Chewsuretien trennt. Nicht nur die Berglandschaften sind verschieden, auch der Charakter der Bergvölker. Während die Tuschen freundlich und umgänglich erscheinen, sind die Chewsuren in der Regel eher schweigsam, introvertiert, stolz und ein wenig unnahbar. Dichte Wolken bilden undurchdringliche Nebelwände. Es kann um die Null Grad sein, und auch darunter. Wege sind nicht zu erkennen, aber auf unseren tuschetischen Bergführer ist voller Verlass. Übernachtung hinter dem Pass in den Bergen Chewsuretiens. Wanderetappe ca. 16 -20 km. (F/L/A)

9. Tag: Ardoti
Zum Teil schwierige und steile Abstiege führen aus den Höhen das Kaukasus in das Herzland Chewsuretiens. Wie ein Adlernest uneinnehmbar ist die Festung Ardoti gebaut, das erste Zeichen einer uralten Zivilisation und der Wohnort des berühmten chewsurischen Dichter Murgwar Ardoteli. Übernachtung im Zeltcamp zu Füßen von Ardoti.
Wanderetappe ca. 14 km. (F/L/A)

10. Tag: Shatili
Entlang des forellenreichen Flusses führt der Weg durch ein wunderschönes Tal zur nicht mehr bewohnten chewsuretischen Festung Mutso. Überall am Wegesrand erinnern kleine künstlich geschaffene Brunnen und Quellen. Vielleicht begegenen wir auch dem einen oder anderen chewsurischen Jäger. Am späten Nachmittag wird die restaurierte eindrucksvolle Festung Schatili am Grenzfluss Argun auf etwa 1800 m Höhe erreicht, wo wir herzlich von unseren chewsuretischen Gastgebern in bestmöglichem Komfort empfangen und begrüßt werden. Übernachtung im Gasthaus in Schatili. Wanderetappe ca. 18 km. (F/L/A)

11. Tag Barisacho - Tbilisi
Nach einer Besichtigung der Festungsbauten und Wohnhäuser von Schatili werden die bereits wartenden Fahrzeuge bepackt und die Autotour durch Chewsuretien geht wieder hoch hinauf bis zum Bärenkreuzpass auf 2680 m Höhe. Sie werden bemerken, dass die Farbe der Berge Chewsuretiens ganz verschieden von den Farben Tuschetiens ist, das Grün ist satter, und das Grau der Felsen kühler. In der Ortschaft Korscha bei der Provinzhauptstadt Barissacho am Aragwi nutzen wir die Gelegenheit zur Besichtigung eines Heimatmuseums der Chewsuren mit alten Waffen, Rüstungen, Trachten und Werkzeugen bei der Familie des Künstlers Schota Arabuli. Von hier geht es über 50 km durch das enge wilde Tal des Aragwi in der Provinz Pshawi zurück zur postmodernen Zivilisation in die Hauptstadt Tbilisi. Tagesetappe per Auto ca. 120 km. Übernachtung in Tbilisi. (F/L/A)

12. Tag: Tbilisi (oder optional Beginn der Gipfelexpedition zum Kasbek)
Heute steht eine umfangreiche Stadtbesichtigung von Tbilisi auf dem Programm. Die Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali sind dabei die ersten Anlaufpunkte. Von hier hat man einen Blick auf den Fluss Mtkwari (Kura), die Altstadt und die Umgebung Tbilisis. Ein Muss ist unbedingt eine Fahrt mit der alten ehrwürdigen U-Bahn, die 1960 gebaut und noch genauso ausschaut. Vorbei an den Schwefelbädern – die am Abend optional besucht werden können – geht es zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale sowie weiter zur Antschischati-Kirche (6. Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Ein Besuch der Schatzkammer im Kunstmuseum, ein Abstecher zum Nationalmuseum und ein Spaziergang auf der Rustaweli-Hauptstraße runden die Stadtbesichtigung ab. Übernachtung in Tbilisi. (F/M/A)

13. Tag: Gori - Mzcheta - Tbilisi
Fahrt zur alten Hauptstadt Mzcheta. Die ehemalige Hauptstadt Mzcheta am Zusammenfluss von Mtkvari und Aragvi (20 km nördlich von Tbilisi) war bis ins 12. Jahrhundert Zentrum des Christentums. Die Sweti-Tschoweli-Kathedrale wurde angeblich an der Stelle errichtet, an der 328 n. Chr. der Kreuzigungsumhang Christi gefunden wurde und war lange die heiligste Stätte des Landes. Sie besuchen die Kathedrale, deren Name soviel wie »Säule des Lebens« bedeutet, sie ist ein Meisterwerk der einheimischen Baukunst des 15. Jahrhunderts. Eindrucksvolle Königsgräber, ein schöner Altar mit Ikonen und prächtige Schnitz- und Stuckarbeiten gehören zu ihren Hauptsehenswürdigkeiten. Nicht weit entfernt sind das Kloster Samtavro (es wurde im 11. Jahrhundert gegründet) und die Architektur der Dschvari-Kathedrale und der Jwarikirche zu bewundern. Je nach Bedarf (optional) Weiterfahrt nach Gori, der Geburtsstadt Stalins. Dort können Sie das Museum mit Stalins Geburtshaus besichtigen. (F/L/A)

14. Tag: Tbilisi
Inzwischen kennen wir Tbilisi schon ein wenig und so hat jeder die Möglichkeit diese Stadt heute individuell für sich zu entdecken. Ein gemeinsames traditionelles georgisches Festessen inkl. georgischen Tänzen rundet später diese außergewöhnliche Reise ab. (F/-/A)

15. Tag: Abreise 
Rückflug von Tbilisi nach Hause. (-/-/-)


Anforderungen

Für die Bergtouren sind ausreichend Kondition für lange Tagesetappen notwendig, zudem Aufgeschlossenheit gegenüber anderer Mentalitäten, Sitten und Gebräuchen. Ebenso unabdingbar für das Reisen und Wandern im Kaukasus ist eine gute Portion Abenteuergeist und die Bereitschaft zur Mithilfe beim Lageraufbau, Kochen und sonstigen anfallenden Arbeiten im Lager. Die gilt vor allem für die 3 Zeltübernachtungen am Adsunta Pass. Das Hauptgepäck wird auf den Trekkingetappen mit Fahrzeugen bzw. Tragetieren transportiert und jeder Teilnehmer trägt nur seinen persönlichen Tagesrucksack.


Inklusivleistungen

Reisesicherungsschein
Linienflug ab/an Frankfurt mit Turkish Airlines oder anderer internationaler Airlines
Alle Transfers mit Geländewagen/Minibus (Marschrutka) und Fahrer
5 x Ü im ***Hotel im DZ; 3 x Ü in gemütlichen Gästehäusern 1 x einfache Bergpension , 3 x Ü im Doppelzelt
2-Personen Bergzelte, Zeltausrüstung
Mahlzeiten: 13 x F, 12 x L/M, 13 x A
Bereitstellung von alkoholfreien Getränken
Auto, bzw. Pferde oder Mulis für das Hauptgepäck im Kaukasus
Alle behördlichen Genehmigungen in Tbilisi und in Tushetien/Chewsuretien
Sämtliche Genehmigungen und Nationalparkgebühren
Alle Eintrittsgelder, Besichtigungen und Ausflüge lt. Reiseplan
Deutsch- und georgischsprachige Tourenleitung,
Lokaler Bergführer jeweils für Tushetien/Kaukasus und für den Kasbek


Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Visum (für deutsche Staatsbürger ist Georgien visafrei!)
Flughafengebühren im Reiseland, optionale Ausflüge und Besichtigungen
Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschläge nach dem 01.07.2011
Persönliche Ausgaben sowie Trinkgelder

 

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